Der PS-Parteichef räumte die Möglichkeit ein, dass ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt werden könnte, um die akkumulierten Probleme im Bildungssektor zu untersuchen. Diese Position entsteht in einem Moment wachsender politischer Spannungen rund um das Management des portugiesischen Bildungssystems.
Der sozialistische Verantwortliche bedauerte, dass der Bildungsminister die Generaldirektion der Schulinrichtungen (DGeste), die Struktur, die die Lehrkraftzuweisung und das Ressourcenmanagement an den Schulen koordinierte, „abgebaut" habe. Diese Entscheidung wird als eine der Ursachen für die derzeitigen Schwierigkeiten genannt.
Die Krise verschärfte sich durch das Bestehen von Tausenden von Schülern ohne Schulplatz, was den Minister dazu zwang, die Direktoren der Bildungseinrichtungen einzuberufen, um Notlösungen für diese Situation zu finden.
Die PS vertrat die Ansicht, dass die Lösungen für diese Probleme „im Juni oder Juli" hätten gefunden werden sollen, während der Vorbereitungsphase für den Beginn des Schuljahres, und nicht bis zum letzten Moment hätten warten sollen, wenn die Schüler bereits ohne Platz an den Schulen dastehen.



