Poiares Maduro, ehemaliges Mitglied des FIFA-Governance-Ausschusses, betrachtete Infantino als „ein Symptom der viel tiefergehenden Probleme" dieser Organisation. Seine Aussagen erfolgten im Kontext einer Analyse über die Governance des Organs.
Der ehemalige Verantwortliche wies darauf hin, dass die „Wahrscheinlichkeit, dass Infantino an der Macht bleibt, immer größer wird", und suggerierte damit, dass er keine Anzeichen für einen unmittelbaren Machtwechsel bei der FIFA sieht, solange die strukturellen Probleme bestehen bleiben.
Die Intervention von Poiares Maduro erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die FIFA weiterhin Kritik hinsichtlich ihrer Governance und Transparenz ausgesetzt ist, wobei der Kommentator suggeriert, dass die Situation Infantinos bezeichnend für größere Fragen innerhalb der Institution ist.
Das ehemalige Mitglied des FIFA-Governance-Ausschusses spezifizierte nicht, welche tiefergehenden Probleme er meint, aber seine Analyse suggeriert, dass das Verbleiben Infantinos im Amt mit strukturellen Schwächen des Organs zusammenhängt und nicht nur mit dem individuellen Verhalten des Präsidenten.


