Die Quaest-Umfrage, die vom Verlag O GLOBO und TV Globo in Auftrag gegeben und an diesem Montag veröffentlicht wurde, platzierte Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) mit 36% der Wählerstimmen in der ersten Runde vor dem Senator Flávio Bolsonaro (PL) mit 31%. Die Erhebung des Datafolha-Instituts, die am vorherigen Freitag (11.) veröffentlicht wurde, zeigte ein engeres Szenario, wobei Lula 39% und Bolsonaro 35% erreichten, was ein technisches Unentschieden zwischen den beiden Kandidaten darstellt.
Die übrigen Kandidaten weisen deutlich niedrigere Prozentsätze auf. Augusto Cury (Avante) liegt bei 7%, während Ronan Santos (Missão), Ronaldo Caiado (PSD) und Romeu Zema (Novo) in den Umfragen jeweils 4% erreichen.
Der Kampf um das Präsidentenamt konzentriert sich im Wesentlichen auf Lula und Bolsonaro, die die beiden entgegengesetzten Pole des brasilianischen politischen Spektrums repräsentieren. Die Nähe zwischen den beiden Kandidaten in den Erhebungen deutet auf eine möglicherweise spannende Wahl hin, mit der Möglichkeit einer Stichwahl zwischen den beiden Namen.



