Miguel Poiares Maduro, ehemaliges Mitglied des FIFA Governance-Ausschusses, erklärte am Montag gegenüber der portugiesischen Nachrichtenagentur, dass Präsident Gianni Infantino nicht die Ursache der Probleme der FIFA ist, sondern vielmehr ein Symptom weitaus tiefergehender Probleme in der Organisation.
Maduro, der gegenüber der Nachrichtenagentur sprach, machte diese Erklärung über Infantino zu einem Zeitpunkt, zu dem die FIFA vielfältiger Kritik bezüglich Fragen der Governance und Transparenz ausgesetzt ist.
Das ehemalige Mitglied des FIFA Governance-Ausschusses gab somit eine Warnung hinsichtlich der strukturellen Natur der Probleme ab, die die Organisation betreffen, und deutete an, dass die Schwierigkeiten über die aktuelle Führung hinausgehen.
Maduros Erklärung gegenüber der Nachrichtenagentur erfolgt in einem breiteren Kontext der Debatte über die Governance des internationalen Fußballs und die notwendigen Reformen in der FIFA.


