Portugal verzeichnete eine gemeinschaftsbasierte Übertragung der Untervariante 1b des Mpox-Virus, was bedeutet, dass das Virus autonom in der Gemeinschaft zirkuliert, ohne Verbindung zu Reisen oder importierten Fällen. Das Land meldete 66 neue Fälle in den letzten sechs Wochen, was die höchste Zahl unter den europäischen Ländern darstellt.
Gemäß den Daten der Weltgesundheitsorganisation wurde Portugal damit zum europäischen Land, das am stärksten von dem Ausbruch der neuen Untervariante betroffen ist. Die Situation versetzt Portugal in eine herausragende Position im Kontext der europäischen Krankheitsüberwachung.
Die Untervariante 1b ist seit ihrer Identifizierung als eine der Verantwortlichen für den Ausbruch, der die WHO zur Ausrufung eines internationalen Gesundheitsnotstands veranlasste, international besorgniserregend. Die portugiesischen Gesundheitsbehörden haben die Situation überwacht und Überwachungs- und Reaktionsmaßnahmen implementiert.
Der Anstieg der Fälle in Portugal erfolgt in einem breiteren Kontext des Wachstums von Mpox-Fällen in Europa, obwohl die Situation im afrikanischen Kontinent, wo die Krankheit endemisch ist, weiterhin die Hauptsorge der weltweiten Gesundheitsbehörden bleibt.




