Die Überprüfung der Prämissen der Konzessionsverträge für den öffentlichen Verkehr wird als „absolut unerlässlich" angesehen, um die künftige Nachhaltigkeit der Unternehmen zu gewährleisten, so Afonso Tavares da Silva, CEO der Grupo Leacock und Direktor der CAM. Der Verantwortliche warnte gestern vor der dringenden Notwendigkeit, die derzeit geltenden Vertragsbedingungen neu auszubalancieren.
Tavares da Silva vertrat die Ansicht, dass die derzeit geltenden Verträge nicht darauf vorbereitet waren, den Anstieg der Treibstoffkosten und der Arbeitskosten zu bewältigen. Diese Variablen stellen grundlegende Prämissen dar, die erhebliche Veränderungen erfahren haben und in den ursprünglichen Vereinbarungen nicht vorgesehen waren.
Der Direktor der CAM wies ferner darauf hin, dass die Verträge auch die erhöhte Nachfrage infolge der Kostenlosigkeit des öffentlichen Verkehrs nicht vorweggenommen hatten. Diese Politik, die die Mobilität fördern und die Nutzung privater Fahrzeuge reduzieren soll, hatte direkte Auswirkungen auf die Nachfrage nach Verkehrsdienstleistungen und erzeugte zusätzlichen Druck auf die concessionären Unternehmen.
Der Verantwortliche erwähnte ferner, dass öffentliche Ausschreibungen, obwohl willkommen, nicht ausreichen, um diese strukturellen Fragen zu lösen. Die Notwendigkeit der Überprüfung der Konzessionsverträge stellt sich somit als zentrale Frage für die Lebensfähigkeit des öffentlichen Verkehrssektors dar.



