Die Banco de Portugal hat am Dienstag einen praktischen Leitfaden veröffentlicht, um die Werberegeln für Finanzinstitute zu klären, die im vergangenen Juli in Kraft getreten sind. Das Dokument zielt darauf ab, die Institute zu unterstützen und eine konsistentere Anwendung der Vorschriften zu fördern, die die Werbung im Privatkunden-Bankensektor regulieren, und trägt so zur Bereitstellung klarer, präziser und transparenter Informationen für Bankkunden bei.
Zu den erläuterten Regeln gehören die Mindestschriftgrößen in Werbeplakaten, die zwischen neun Punkt in der Printpresse und neunzig Punkt bei Großflächenplakaten variieren, wobei stets die Schriftart Arial als Referenz dient. In digitalen Medien muss die Bewertung der Schriftgröße auf einem Zoom von 100 % basieren, während bei audiovisuellen Medien die kleinere der Bildschirmabmessungen als Referenz verwendet werden sollte, unabhängig davon, ob das Medium im Hoch- oder Querformat vorliegt.
Der Leitfaden widmet besondere Aufmerksamkeit der Werbung in digitalen Kanälen und legt fest, dass Informationen mit ähnlicher Hervorhebung, wie der Sollzins, und hervorgehobene Vorteile im selben Sichtfeld erscheinen müssen. Wenn der Nutzer klicken, die Seite umblättern oder scrollen muss, um auf diese Informationen zuzugreifen, entspricht das Medium nicht den Anforderungen. Bei automatischen Veröffentlichungen, wie selbstablaufenden Karussellen oder Videos, gilt die Anforderung als erfüllt, sofern die Informationen unmittelbar danach präsentiert werden.
Was die Meldung an die Banco de Portugal betrifft, ist die einzige vorgesehene Ausnahme für soziale Netzwerke die institutionelle Werbung auf den eigenen Seiten des Instituts. Kampagnen, die mit genau denselben Medien wie bereits gemeldet wiederaufgenommen werden, benötigen keine erneute Meldung, es sei denn, es gibt Änderungen. Der Leitfaden stellt außerdem klar, dass die Konformität des Veröffentlichungsverlaufs vor dem 1. Juli 2025 nicht gewährleistet werden muss, aber wenn diese Inhalte erneut verbreitet werden, gelten sie als neue Medien und unterliegen den Regeln.




