Célia Pessegueiro übte Kritik an der Regionalregierung im Anschluss an die Beschlagnahmung von Gaiado in Caniçal, einer traditionellen Fischfangzone auf Madeira. Die sozialistische Abgeordnete konzentrierte sich auf die Frage der Fischereitraditionen der Region und auf die Auswirkungen staatlicher Maßnahmen auf die örtlichen Fischer.
Das Sozialistische Partei von Madeira (PS-M) mischte sich in die Angelegenheit ein und forderte einen spezifischen regionalen Rahmen für die Fischereitätigkeit. Die politische Formation vertritt die Ansicht, dass Lösungen gefunden werden müssen, die es ermöglichen, europäische und nationale Normen mit den traditionellen Fischereipraktiken, die in der Region praktiziert werden, in Einklang zu bringen.
Der Vorfall der Beschlagnahmung von Gaiado in Caniçal wurde zu einem Streitpunkt zwischen der Opposition und der Regionalregierung. Die Behörden haben das geltende Recht angewendet, aber die Oppositionsparteien sind der Meinung, dass bei dieser Anwendung die spezifischen Gegebenheiten und Traditionen der madeirischen Fischerei nicht berücksichtigt wurden.
Diese Situation ist Teil einer breiteren Diskussion darüber, wie die europäische Fischereigesetzgebung in den autonomen Regionen Portugals umgesetzt wird. Die PS-M argumentiert, dass Bedingungen geschaffen werden müssen, damit traditionelle Fischereitätigkeiten weiterhin ausgeübt werden können – entsprechend der Gesetzgebung, aber angepasst an die regionale Realität.



