Die seit Freitag (11.) über den Bundesstaat São Paulo hereingebrochene Starkregenfront hat nach Angaben des Landeskatastrophenschutzes zwei Tote, eine vermisste Person und neun Verletzte gefordert. Das Unwetter hat außerdem 313 Menschen obdachlos gemacht und 1.509 weitere aus ihren Wohnungen vertrieben. Seit Beginn des Unwetters wurden 53 wetterbedingte Vorfälle registriert, davon 14 in den letzten 24 Stunden, verteilt auf 14 Städte.
Angesichts der Schäden hat die Landesregierung den Notstand in fünf Gemeinden offiziell anerkannt: Registro, Ribeira, Iporanga, Barra do Turvo und Piracaia. Im Vale do Ribeira wurden 19 Notunterkünfte in sechs Gemeinden eingerichtet, die in Sporthallen, Schulen, Veranstaltungszentren, Hotels und Kirchen untergebracht wurden.
In Itaquaquecetuba traf ein Erdrutsch sechs Wohnhäuser und machte 24 Menschen obdachlos – dies gilt als schwerwiegendster Fall unter den betroffenen Gemeinden. Die Landesregierung hat zudem Maßnahmen im Gesundheitswesen, die Instandsetzung von Straßen sowie Unterstützung für Landwirte verstärkt. Ab Mittwoch (16.) werden zwei mobile Gesundheitseinheiten für die Versorgung der betroffenen Bevölkerung bereitgestellt.




