Ricardo Mexia, Epidemiologe und Forscher am Instituto Nacional de Saúde Doutor Ricardo Jorge (INSA), warnte in einem exklusiven Interview gegenüber HealthNews vor der Notwendigkeit, die dauerhafte Vorbereitung auf künftige gesundheitliche Bedrohungen zu stärken.
Der Experte verteidigte die Bedeutung einer nachhaltigen und kontinuierlichen Investition im Bereich der öffentlichen Gesundheit und betonte, dass die Vorbereitung auf künftige Gesundheitskrisen nicht als gelegentliche Priorität behandelt werden sollte, sondern als strukturelle langfristige Verpflichtung.
Zu den wichtigsten von Mexia verteidigten Maßnahmen gehören die Gewährleistung interoperabler Daten zwischen verschiedenen Informationssystemen sowie die Stärkung der Koordination zwischen den Sektoren der menschlichen, tierischen und Umweltgesundheit in einem integrierten Ansatz, der die Verknüpfungen zwischen diesen Bereichen anerkennt.
Das Interview findet im Kontext einer breiteren Debatte darüber statt, wie Gesundheitssysteme sich darauf vorbereiten sollten, wirksamer auf Pandemien und andere gesundheitliche Notfälle reagieren zu können, die in Zukunft auftreten könnten.



