Dänische Wissenschaftler analysierten in Hama, Syrien, gefundene Gefäße und schlossen daraus, dass vor 4.500 Jahren, während der Bronzezeit, die Bewohner dieser Region bereits eine raffinierte Küche betrieben und elaborierte Gerichte mit langsam bei schwacher Hitze gekochtem Ziegen- und Gazellenfleisch zubereiteten.
Die Forscher stellten fest, dass diese Völker verschiedene Arten von Behältern je nach dem Gericht auswählten, das sie zubereiten wollten, und Gefäße verwendeten, die das Erreichen unterschiedlicher Temperaturen während der Zubereitung ermöglichten.
Im Gegensatz dazu begnügten sich die Völker Europas in der Bronzezeit hauptsächlich mit einfachen Eintöpfen und Brot, was einen signifikanten Unterschied zwischen den kulinarischen Praktiken der beiden Regionen in dieser Zeit offenbart.
Die gefundenen Hinweise deuten auch darauf hin, dass die Bewohner von Hama Zutaten importierten, was ein Niveau gastronomischer Raffinesse zeigt, das weit über dem lag, was in anderen Teilen des europäischen Kontinents während derselben Periode praktiziert wurde.




