Die Vertragsärzte des Nationalen Gesundheitsdienstes drohen mit einem "massiven Streik", falls die Vergütung pro Arbeitsstunde gesenkt wird. Die Warnung wurde von Nuno Figueiredo e Sousa ausgesprochen, dem Präsidenten der Vereinigung der Dienstleistungsärzte, der darauf hinwies, dass die Fachkräfte auch bei einer Senkung um nur einen Cent die Arbeit einstellen sollten.
Die Drohung folgt auf die Veröffentlichung einer neuen Verordnung des Gesundheitsministeriums, die neue Vergütungssätze für Vertragsarbeit festlegen wird. Nuno Figueiredo e Sousa betrachtete jegliche Senkung unter die aktuellen Werte als nachteilig und erklärte, dass ein Zurückweichen nicht in Frage kommt.
Die Krankenhäuser wären von diesem Streik am stärksten betroffen, wobei die Notaufnahmen besonders leiden würden. Dies übt Druck auf das Funktionieren des SNS aus, der bereits mit Herausforderungen im Bereich der Personalausstattung zu kämpfen hat.
Die Vertragsärzte sind Fachkräfte, die auf Honorarbasis im portugiesischen öffentlichen Gesundheitssystem arbeiten, und jede Änderung ihrer Vergütung wirkt sich direkt auf die Verfügbarkeit von Fachkräften zur Sicherstellung wesentlicher Krankenhausdienstleistungen aus.




