AXA präsentierte am Dienstag seine neue "Growing Forward"-Strategie für den Zeitraum 2027-2029, bei der künstliche Intelligenz entscheidend sein wird, um die Transformation des Versicherers zu beschleunigen. Der Konzern erwartet, dass KI zwischen 500 und 700 Millionen Euro an wiederkehrenden Gewinnen vor Steuern bis 2029 generiert, durch Verbesserungen bei der Risikounterzeichnung, der operativen Effizienz und der Qualität des Kundenservices.
Der Vorstandsvorsitzende von AXA, Thomas Buberl, dessen Mandat im April um vier Jahre bis 2030 verlängert wurde, erklärte, dass KI "eine Chance, aber auch ein Risiko" darstellt, und betonte, dass die Technologie in der Cybersicherheit sehr präsent ist und es Kriminellen ermöglicht, bestimmte Angriffe zu automatisieren. Buberl warnte, dass die Cyberversicherung " Gefahr läuft, langfristig schwer aufrechtzuerhalten zu sein", wenn sie nicht mit Präventionsbemühungen seitens der Unternehmen kombiniert wird.
Patrick Cohen, Direktor von AXA für Europa, teilte mit, dass das Unternehmen sich nicht "in einer Experimentierphase, sondern in der Industrialisierung der künstlichen Intelligenz" befindet, und führte als Beispiel an, dass KI einen 40-seitigen Vertrag in wenigen Sekunden zusammenfassen und Kunden rund um die Uhr in Gesprächsform antworten kann. Der Einsatz von Sprach-KI in den Callcentern




