Das Projekt zur Umwandlung des ehemaligen Klosters São Paulo in Vila Viçosa in ein Luxushotel der Marke Anantara verfügt über 24 Millionen Euro an gesicherten öffentlichen Fördermitteln, die vom COMPETE-Programm genehmigt und durch die Goldenen Visa finanziert werden. Die Câmara Municipal weiß jedoch nicht, wann die Bauarbeiten beginnen werden – fast acht Jahre nach der ersten Ankündigung.
Der Bürgermeister der Gemeinde, Inácio Esperança, erklärte, dass das Kloster bereits die Mittel aus den ARI erhalten habe und der Investor noch dabei sei, einen neuen privaten Investor zu finden, um die öffentliche Investition zu ergänzen. Der aktuelle Wert übersteigt die 20 bis 21 Millionen, die 2019 angekündigt wurden, als das Projekt zunächst als Royal S. Paulo Hotel Resort vorgestellt wurde.
Das Kloster, das im 16. Jahrhundert erbaut und als Monument von kommunalem Interesse klassifiziert wurde, steht seit Ende des 20. Jahrhunderts leer, nachdem es jahrzehntelang die Fabrik SOFAL beherbergt hatte. Die aktuelle Planung sieht 76 Unterkunftseinheiten vor, darunter Zimmer, Suiten und Residenzen, sowie Restaurants, Spa, Schwimmbäder und Konferenzräume.
Anantara behält 2027 als voraussichtliches Eröffnungsjahr bei, doch ohne begonnene Bauarbeiten oder ein offiziell bestätigtes Datum bleibt das Ziel ungewiss. Das Projekt wird weiterhin als eine der wichtigsten geplanten Touristinvestitionen in Vila Viçosa präsentiert, aber die Eröffnung im nächsten Jahr hängt noch vom Baubeginn und dem Abschluss der privaten Finanzierung ab.




