Die Stadtverwaltung von Sintra hat am Dienstag die Kampagne „Sintra + Sauber" gestartet, eine Initiative, die an die Bürger gerichtet ist, um sie für die korrekte Entsorgung von Sperrmüll, Grünabfällen und anderen Materialien im öffentlichen Raum zu sensibilisieren. Die Stadtverwaltung warnt, dass diese Abfälle nicht auf die Straße geworfen werden dürfen, ohne dass zuvor die Abholung bei den Gemeindeverbänden oder den Städtischen Wasser- und Abwasserbetrieben beantragt wurde. Seit Beginn des Jahres haben die SMAS und die Kommunalpolizei von Sintra bereits 167 Umweltordnungswidrigkeiten wegen illegaler Abfallentsorgung im öffentlichen Raum eingeleitet.
Die Kampagne mit dem Slogan „In Sintra gibt es keine Ausreden, leisten Sie einen Beitrag zu 'Sintra + Sauber'" ist das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen der Stadtverwaltung, den SMAS und den 15 Gemeindeverbänden, mit Unterstützung großer Handelsketten der Gemeinde. Der Bürgermeister Marco Almeida erkennt an, dass es noch eine geringe Anzahl von Personen gibt, die die Regeln nicht respektieren, und betrachtet die Kampagne als eine Form der Sensibilisierung für die Nutzung der verfügbaren Sammeldienste, wobei er betont, dass „Sintra + Sauber nur einen kostenlosen Anruf entfernt ist".
Die Kampagne stellt Informationen über die kostenlosen Abholkanäle zur Verfügung, einschließlich der Kontaktdaten der Gemeindeverbände für Sperrmüll, Möbel und Matratzen, der kostenlosen Nummer 800 210 020 der SMAS für Grünabfälle und Bauabfälle sowie der Nummer 800 262 333 für sperrige Elektrogeräte in Partnerschaft mit dem Eletrão-System. Die Informationsmaterialien werden in großen Handelsketten, auf Verbraucherrechnungen und an anderen Orten der Gemeinde verteilt.
Die illegale Abfallentsorgung stellt eine Umweltordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 22.000 Euro geahndet wird; in Fällen auf frischer Tat kann auch das verwendete Fahrzeug beschlagnahmt werden. Parallel dazu investiert die Gemeinde etwa 12 Millionen Euro in die Anschaffung von 39 Fahrzeugen, die Installation von 1.500 neuen Altpapiercontainern und die Beschaffung von 700 Großcontainern. Es wurden auch öffentliche Ausschreibungen in Höhe von mehr als 3 Millionen Euro für Sammelfahrzeuge für Siedlungsabfälle und mehr als eine Million Euro für Fahrzeuge der Gemeindeverbände genehmigt.




