Eine russische Fregatte feuerte zwei Leuchtsignale (Flares) auf einen dänischen Militärdhubschrauber während einer regulären Überwachungsmission vor der Südküste Dänemarks in der Ostsee ab. Der Vorfall ereignete sich, als der französische Hubschrauber des Typs Fennec eine routinemäßige Foto- und Überwachungsmission vor einer russischen Fregatte vor Gedser im Süden Dänemarks durchführte. Eine der Leuchtsignale passierte das Fluggerät in geringem Abstand.
Die dänischen Streitkräfte kündigten den Vorfall am Montagabend an und stuften ihn als schwerwiegend und als Faktor für eine Erhöhung der Spannungen zwischen Moskau und den NATO-Verbündeten ein. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen betonte, dass der Vorfall in ein Muster eines zunehmend aggressiven und bestimmten russischen Verhaltens in Europa passt, mit einer Intensivierung des hybriden Krieges gegen den Kontinent und direkten Tests der NATO.
Der Vorfall ereignete sich in internationalen Gewässern und veranlasste die dänischen Behörden, den russischen Botschafter zu einem Gespräch einzuberufen. Der dänische Außenminister Lars Rasmussen stufte den Vorfall als „völlig inakzeptabel" ein. Dänemark ist eines der zwölf Gründungsmitglieder der NATO.
Generalsekretär der NATO Mark Rutte erklärte, dass das atlantische Bündnis „alle Antwortmöglichkeiten" habe, um den hybriden Bedrohungen Russlands entgegenzuwirken. Der Vorfall fügt sich in eine zunehmende Abfolge von Zwischenfällen mit russischen Mitteln und euro




