Eine von der ConsumerChoice durchgeführte Studie zeigt, dass nur 20% der Befragten im erwerbsfähigen Alter finanzielle Vorkehrungen für den Ruhestand treffen, die über die Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung hinausgehen. Das bedeutet, dass die große Mehrheit keine zusätzlichen Ersparnisse oder Investitionen tätigt, um eine komfortable Rente zu gewährleisten.
Die Mehrheit der Portugiesen zeigt Besorgnis über das Altern. Unter den Teilnehmern über 45 Jahren gaben 94% an, sich Sorgen über dieses Thema zu machen. Diese Angst spiegelt sich auch in der Wahrnehmung wider, die die Befragten über die Nachhaltigkeit des öffentlichen Rentensystems haben.
Der Studie zufolge sind 80% der Befragten der Meinung, dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, um während des Ruhestands einen angemessenen Lebensstandard zu gewährleisten. Dieses Misstrauen gegenüber dem öffentlichen System steht im Gegensatz zum fehlenden konkreten Handeln der Mehrheit der erwerbsfähigen Bevölkerung, um diese eventuelle Lücke zu schließen.
Die Daten deuten auf eine Diskrepanz zwischen dem Bewusstsein der Portugiesen über die künftige Unzulänglichkeit der gesetzlichen Renten und ihrer Bereitschaft, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, hin. Während die Besorgnis nahezu universell ist, bleibt die aktive finanzielle Vorsorge auf eine Minderheit der Bevölkerung beschränkt.



