Die Einzelhandelsverkäufe in China stiegen im August nur um 0,4%, was die langsamste Rate seit Beginn der wirtschaftlichen Erholung markiert. Diese Daten zeigen den zweiten monatlichen Rückgang in Folge und verdeutlichen die erheblichen Schwierigkeiten, mit denen das Land bei der Erholung des Binnenkonsums konfrontiert ist.
Das schwache Ergebnis des Einzelhandels steht im krassen Gegensatz zur positiven Entwicklung der Industrieproduktion, die sich im gleichen Zeitraum beschleunigte. Diese Divergenz deutet darauf hin, dass das Industriewachstum nicht zu einer entsprechenden Belebung des privaten Konsums geführt hat.
Die Ergebnisse zeigen, dass die von Peking zur Wirtschaftsankurbelung ergriffenen Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung bei der Konsumstimulierung erzielt haben. Die chinesische Wirtschaft steht weiterhin vor erheblichen Herausforderungen beim Übergang zu einem ausgewogeneren, vom Binnenkonsum abhängigen Modell.




