Euronext ist bereit, eine Fusion mit der Deutsche Börse einzugehen oder zumindest eine Annäherung ihrer jeweiligen Börsenaktivitäten anzustreben. Die Öffnung erfolgte durch CEO Stéphane Boujnah in einem Interview mit dem "Financial Times", das am Montag veröffentlicht wurde. Boujnah schloss eine vollständige Fusion zwischen den beiden Gruppen nicht aus, räumte jedoch ein, dass ein solches Geschäft "erhebliche regulatorische Hindernisse" mit sich bringen würde. Der CEO setzt sich für die Vereinigung der Börsengeschäfte ein, um Synergien zwischen den europäischen Aktienmärkten zu schaffen, und argumentiert, dass der deutsche Aktienmarkt flach sei, während der von Euronext tief sei, und dass ein einheitlicher Markt die drei größten Volkswirtschaften Europas – Deutschland, Frankreich und Italien – bedienen könnte.
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