Der Solarsektor in Kombination mit Batteriespeichersystemen (BESS) soll seine Betriebskosten in Brasilien im Laufe des nächsten Jahrzehnts um bis zu 40% senken. Diese Schätzung ist Teil einer Studie der Beratungsfirma McKinsey & Company, die auf einer Branchenveranstaltung in São Paulo vorgestellt wurde. Die Prognose zeigt einen erheblichen Sprung in der Wettbewerbsfähigkeit des brasilianischen Energiemarktes.
Der Studie zufolge soll die Levelized Cost of Firm Energy (Firm LCOE) von 65 USD/MWh auf 39 USD/MWh bis 2035 sinken. Dieser Indikator berücksichtigt den Firmness-Aufschlag, um die Vorhersagbarkeit der Stromlieferung an die Verbraucher zu gewährleisten.
Mit dieser Reduzierung wird Brasilien eine weltweit herausragende Position im Energiesektor einnehmen und liegt nur hinter China im Ranking der niedrigsten prognostizierten Kosten. Die hohen Tarife der Energieversorger dienen ebenfalls als Anreiz für den Übergang der Verbraucher zur Eigenerzeugung von Energie.
Mikael Djanian, Partner von McKinsey & Company in Brasilien, kommentierte, dass Brasilien im Vergleich zu anderen Ländern nur bei der firmen LCOE hinter China liegt. Die strategische Position des Landes auf dem globalen Markt für erneuerbare Energien soll durch diese technologischen und wirtschaftlichen Fortschritte gestärkt werden.




