Die Wahlbehörde in Alagoas hat ein Ermittlungsverfahren gegen den digitalen Influencer und ehemaligen Teilnehmer der Reality-Show A Fazenda Rico Melquíades wegen Wahlzwang eingeleitet. Die Untersuchung wurde am Montag eingeleitet, nachdem ein Video in den sozialen Medien am vergangenen Samstag veröffentlicht wurde. Das MPE war der Ansicht, dass die Äußerungen des Influencers im Kontext des Wahlprozesses einen Zwang darstellen.
In dem Video sind vier Frauen zu sehen, die im Haus des Influencers arbeiten. Rico Melquíades befragt eine nach der anderen zu ihrer Parteizugehörigkeit, fragt, wer ihr Gehalt bezahlt, und verlangt, dass sie über ihre politische Ausrichtung Auskunft geben. Der Influencer wendet sich dann einer als Manuela identifizierten Mitarbeiterin zu und verbindet sie mit der Arbeiterpartei.
Anschließend erklärte Melquíades wiederholt, dass die Mitarbeiterin entlassen sei. 'Ich will hier drin keine Petisten haben', erklärte der Influencer in bestimmtem Ton während der Aufzeichnung. Die Bilder verbreiteten sich in den sozialen Medien und zogen die Aufmerksamkeit der Wahlbehörden auf sich, die nun den Fall untersuchen, da sie der Ansicht sind, dass es sich um unzulässigen Druck auf Mitarbeiter aufgrund ihrer Parteimitgliedschaft handelt.




