Flávio Bolsonaro reichte am Montag (14.) einen Antrag ein, damit der Minister des Obersten Gerichtshofs (STF), Flávio Dino, eine vollständige Aufhebung der Vertraulichkeit der Akten vornimmt, die die Finanzierung des Films Dark Horse betreffen. Die Verteidigung des Kandidaten argumentiert, dass die vom Minister angeordnete teilweise Öffentlichkeit letztlich "ein unvollständiges Bild der Untersuchung" bringt und zu selektiven Versionen des Falls führen kann.
Der Antrag betrifft zwei verschiedene Verfahren, die beim STF anhängig sind. Am Montag hatte Dino die Aufhebung der Vertraulichkeit allen Materials angeordnet, das aus der Justiz von São Paulo stammte, im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren der Zivilpolizei über die Verwendung von Parlamentszuschüssen für eine mit Karina Gama verbundene NGO, der Produzentin des Films Dark Horse.
Der Verteidigung zufolge erfasste diese Maßnahme nur einen Teil der Ermittlungen. Daher bitten die Anwälte darum, dass ein weiteres Verfahren, das aus einer umfassenderen, vom Minister Dino selbst berichteten Handlung stammt, ebenfalls in die Aufhebung der Vertraulichkeit einbezogen wird. Die Verteidigung argumentiert, dass beide Verfahren verbundene Fragen behandeln und dass vollständige Transparenz notwendig ist, um eine ganzheitliche Sicht der untersuchten Tatsachen zu gewährleisten.



