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Als Barfußgehen zur Polizeiwache führen konnte: Die Geschichte der Kampagne, die Portugal besohlen wollte
WeltPortoLisboa

Als Barfußgehen zur Polizeiwache führen konnte: Die Geschichte der Kampagne, die Portugal besohlen wollte

SAPO Notícias14. September 2026 um 09:57

Im Jahr 1928 leiteten die Behörden von Porto eine Kampagne ein, um barfuß gehende Personen von den Straßen zu vertreiben. Das Verbot entwickelte sich rasch weiter und sah nun Geldstrafen für diejenigen vor, die barfuß an öffentlichen Orten angetroffen wurden, wobei Wiederholungstäter mit Haft rechnen mussten.

Lissabon folgte dem Beispiel von Porto und übernahm ähnliche Maßnahmen. Die Kampagne wurde als „Barfußgesetz" bekannt, obwohl es nie ein einzelnes nationales Gesetz mit dieser Bezeichnung gab.

Die Initiative war Teil der Bemühungen der Behörden, das Image von Modernität und Fortschritt des Landes zu fördern, indem sie versuchten, das zu beseitigen, was als Zeichen von Armut und Unterentwicklung auf den portugiesischen Straßen angesehen wurde.

Warum das wichtig ist

Diese Geschichte zeigt, wie der Estado Novo auf autoritäre Maßnahmen zur sozialen Kontrolle über das Aussehen und Verhalten der Bürger zurückgriff, sogar bei so intimen Aspekten wie dem Schuhwerk. Für Leser, die sich für portugiesische Geschichte interessieren, veranschaulicht sie die Denkweise der Behörden jener Zeit und das Ermessensrecht der Polizei, im Alltag einzugreifen.

Über diese Zusammenfassung

Das ist unsere kurze Zusammenfassung eines Beitrags von SAPO Notícias vom 14. September 2026 um 09:57; der vollständige Text bleibt beim Herausgeber. In unserem Feed steht er in der Rubrik Welt und betrifft Porto. In dieser Rubrik haben wir derzeit 18733 Beiträge.

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