Mehr als 5.300 Migranten, die nach Ceuta, der spanischen Exklave in Nordafrika, eingereist waren, sind während des ersten Monats nach den Masseneinreisen im Juli nach Marokko zurückgekehrt. Diese Zahl stellt einen erheblichen Teil der Gesamtzahl der Personen dar, die während jener Phase der Spannung die Grenze überquert haben.
Der Minister für Territorialpolitik Spaniens, Ángel Víctor Torres, zog eine offizielle Bilanz der Situation. Torres sprach öffentlich über die Zahlen der Migrationskrise und darüber, wie die spanischen und marokkanischen Behörden die Rückkehr der Migranten managen.
Die Masseneinreisen im Juli schufen eine diplomatische und humanitäre Krise zwischen Spanien und Marokko. Ceuta, das eine Landgrenze mit Marokko teilt, war der Brennpunkt dieser beispiellosen Migrationswelle.
Der Rückkehrprozess nach Marokko wird zwischen den beiden Ländern koordiniert, wobei die spanischen Behörden die Situation genau verfolgen. Die Bilanz von Ángel Víctor Torres erfolgt in einem Moment, in dem beide Nationen versuchen, die Beziehungen nach dem Vorfall zu normalisieren.




