Die Schweden stimmen an diesem Sonntag bei Parlamentswahlen ab, die mit einem knappen Ergebnis entschieden werden könnten. Die neuesten Umfragen zeigen das Mitte-Links-Bündnis unter Führung der Sozialdemokraten von Magdalena Andersson mit fast 50% der Wahlabsichten. Die Rechte, bestehend aus vier Parteien und unter Führung des Ministerpräsidenten Ulf Kristersson, liegt bei etwa 47%.
Das rechte Bündnis wird von den „Schwedendemokraten" unterstützt, einer Anti-Einwanderungspartei, die ihre Wurzeln in neonazistischen Bewegungen hat. Die Rechte verspricht, die Kriminalitätsbekämpfungspolitik fortzusetzen und die Maßnahmen gegen Einwanderung zu verschärfen.
Das linke Bündnis hingegen verteidigt die Erhöhung der Steuern auf Banken und höhere Einkommen, um die Investitionen in Gesundheit und Bildung zu erhöhen. Das Bündnis schlägt auch Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung von Familien vor, in einem Szenario zunehmender Ungleichheit und sinkender Kaufkraft.
Ein Sieg der Rechten könnte die „Schwedendemokraten" zum ersten Mal in die Regierung bringen, nach vier Jahren der Unterstützung der Koalition ohne Ministerposten.




