Eine Studie analysierte 507 Minister über 50 Jahre Demokratie in Portugal. Die Untersuchung zielte darauf ab, die Muster des Zugangs zur Exekutivgewalt und die Merkmale derjenigen zu verstehen, die es in die Regierung schaffen.
Der Forscher Miguel Santos Carrapatoso ist der Autor dieser Studie, die die Zusammensetzung der portugiesischen Exekutive und die politischen Auswahlmechanismen eingehend untersucht, die bestimmen, wer ministerielle Positionen besetzt.
Die Studie zeigt, dass der Zugang zur portugiesischen Exekutivgewalt wie ein ziemlich geschlossener Club funktioniert. Die Daten zeigen Muster eingeschränkter Rekrutierung, bei denen eine begrenzte Gruppe von Profilen eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, in die Regierung einzutreten.
Die Untersuchung zeigt auch, dass Frauen in Portugal weiterhin vom Machtzentrum entfernt bleiben. Trotz 50 Jahren Demokratie bleibt die weibliche Vertretung in der Exekutive unzureichend, was auf fortdauernde Barrieren für eine gleichberechtigte Teilnahme an der Regierungsführung hindeutet.




