Portugal hatte in den letzten fünf Jahrzehnten nur 15 % Frauen in ministeriellen Positionen, wie eine heute veröffentlichte Studie zeigt. Diese Zahl verdeutlicht die anhaltende starke Unterrepräsentation von Frauen in den höchsten Positionen der portugiesischen Exekutive.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Frauen noch immer „unverhältnismäßig auf technische Qualifikationen angewiesen sind, um Zugang zur Regierungsgewalt zu erhalten". Das bedeutet, dass Männer ministerielle Positionen mit unterschiedlichen beruflichen Profilen erreichen können, während Frauen höhere technische Kompetenzen nachweisen müssen, um für dieselben Positionen in Betracht gezogen zu werden.
Diese Untersuchung beleuchtet die hartnäckigen Barrieren, mit denen Frauen in der portugiesischen Politik konfrontiert sind, und zeigt, dass der Zugang zur Exekutivgewalt im Land nach wie vor zwischen den Geschlechtern zutiefst ungleich ist.




