Schizophrenie und bipolare Störung zeigen mehr Gemeinsamkeiten in der Gehirnfunktion als bisher angenommen, ergab eine Studie, die in der Zeitschrift Frontiers in Psychiatry veröffentlicht wurde. Schizophrenie beeinflusst, wie eine Person Gedanken organisiert, kommuniziert und Emotionen ausdrückt, und verursacht Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Bipolare Störung hingegen erzeugt extreme Stimmungsschwankungen zwischen Depression und Manie und verändert die Wahrnehmung der Realität.
Die Forschung wurde an der Medizinischen Universität Anhui in China durchgeführt. Die Forscher nutzten funktionelle Magnetresonanztomographie-Untersuchungen, um die Gehirnaktivität von Patienten im Alter zwischen 18 und 50 Jahren zu vergleichen.
Die untersuchte Gruppe bestand aus 89 Personen mit Schizophrenie, 57 mit bipolarer Störung Typ I und 45 gesunden Personen, die als Kontrollgruppe für den Vergleich dienten. Die Studie ergab Ähnlichkeiten in der Gehirnaktivität zwischen den Patienten mit den beiden psychiatrischen Erkrankungen.




