Die chemische Kastration ist erneut zum Thema für rechtsorientierte Kandidaten bei den Wahlen in diesem Jahr geworden, nachdem sie bereits historisch ein Anliegen von Politikern mit straforientierter Tendenz war. Die Maßnahme wird von Präsidentschaftskandidaten wie Flavío Bolsonaro (PL) und Romeu Zema (Novo) befürwortet, além von Kandidaten für die Legislative, die sie als Instrument zur Bekämpfung und „Behandlung" von Vergewaltigern präsentieren.
Die Befürworter des Vorschlags legen jedoch nicht dar, wie er in der Praxis umgesetzt werden würde. In einigen Ländern, in denen er in verschiedenen Formen gilt, sieht die chemische Kastration keinen chirurgischen Eingriff vor, sondern die dauerhafte Verabreichung von Substanzen, die den Sexualtrieb hemmen, mit dem Ziel, eine erneute Begehung von Straftaten zu verhindern.
Die Substanz verursacht Wirkungen wie Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung von Erektionen, handelt sich jedoch nicht um eine dauerhafte Sterilisation: Die Wirkungen halten nur so lange an, wie das Medikament weiter verabreicht wird. Der Artikel weist darauf hin, dass Experten jedoch die Wirksamkeit und Ethik der Maßnahme in Frage stellen, obwohl der letzte Abschnitt des Artikels abgeschnitten erscheint.




