Die Bürgermeisterin von Matosinhos, Luísa Salgueiro, warnte, dass die Gemeinden mehr finanzielle und personelle Mittel benötigen, um die Zuständigkeiten im Zusammenhang mit der Einheitsleistung zu übernehmen. Die PS-Politikerin war der Ansicht, dass die Regierung bis Dezember Zeit hat, diese Situation zu lösen, andernfalls könnte der gesamte Prozess der Dezentralisierung der Sozialfürsorge auf die Kommunen gefährdet sein.
Die Übertragung von Zuständigkeiten im Sozialbereich bedeutet, dass die Gemeinden nun 12 zusätzliche Sozialleistungen verwalten müssen. Luísa Salgueiro betonte, dass ohne die erforderlichen Ressourcen die Kommunen nicht in der Lage sein werden, die Kontinuität und Qualität der Dienstleistungen für die Bürger zu gewährleisten.
Diese Stellungnahme erfolgt im Kontext des Dezentralisierungsprozesses, bei dem Zuständigkeiten vom Zentralstaat auf die Gemeinden übertragen wurden, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Bereich der Sozialfürsorge, wo die Rathäuser nun zunehmend Verantwortung für die Verwaltung von Sozialleistungen übernehmen.



