Jorge Pinto, Sprecher der Partei Livre, kündigte an, dass sich die Partei nicht an dem ausrichten wird, was er als das „perverse Spiel der Rechtsextremen" bezeichnete. Diese Erklärung erfolgt in einem Moment politischer Spannungen in Portugal, bezüglich der Art und Weise, wie bestimmte Parteien und Medien politisch sensible Fragen angehen.
Neben der Kritik an der Rechtsextremen richtete Jorge Pinto auch den Finger auf die PSD und deutete an, dass die sozialdemokratische Partei dieses perverse Spiel in der portugiesischen Politik perpetuiert. Die Anschuldigung erfolgt im Kontext einer breiteren politischen Debatte.
Der Sprecher von Livre richtete auch Kritik an die Nachrichtendirektoren der Fernsehsender und war der Ansicht, dass diese ebenfalls dafür verantwortlich sind, das Laster zu fördern, das er in der portugiesischen Kommunikation identifiziert. Pinto zufolge tragen die Medien dazu bei, bestimmte Diskurse zu normalisieren.
Die Erklärungen von Jorge Pinto erfolgen im Rahmen einer breiteren Debatte über die Rolle der politischen Parteien und der Medien bei der Gestaltung des politischen Landschaftsbildes in Portugal, wobei sich Livre als Alternative positioniert, die sich weigert, an solchen Dynamiken teilzunehmen.




