Die portugiesische Regierung hat 12 Millionen Euro zur Unterstützung von Douro-Winzern bereitgestellt, die keine Käufer für ihre Traubenproduktion finden. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf die zunehmenden Schwierigkeiten, mit denen die Erzeuger der Region konfrontiert sind.
Der jedem Winzer zugewiesene Betrag wird durch einen Vergleich zwischen der für 2026 deklarierten Produktion und dem durchschnittlichen Ertrag jedes Erzeugers in den fünf vorangegangenen Kampagnen berechnet. Diese Methode zielt darauf ab, sicherzustellen, dass die Unterstützung proportional zu den üblichen Kapazitäten jedes Betriebs ist.
Die Absatzprobleme für Trauben haben sich in diesem Jahr erheblich verschärft, was viele Erzeuger daran hindert, ihre Ernte zu verkaufen. Die Situation betrifft besonders die Douro-Region, eine der wichtigsten Weinbauregionen des Landes.
Diese Unterstützungslinie kommt im Kontext einer Krise im portugiesischen Weinsektor, in der Überproduktion und fehlende Käufer die wirtschaftliche Lebensfähigkeit vieler kleiner Winzer der Region gefährden.




