Der Präsident der Câmara Municipal von Lissabon, Carlos Moedas, betrachtete die Dezentralisierung der Bildung auf die Gemeinden als „einen brutalen Fehler". Diese Position wurde im Zusammenhang mit einer Erklärung über die Notwendigkeit von Ressourcen für die Gemeinde geäußert.
Moedas betonte, dass die Lissaboner Gemeinde „darauf wartet, dass der Staat die Ressourcen geben kann", die notwendig sind, damit die Gemeinde ihre Verantwortlichkeiten erfüllen kann. Diese Aussage deutet darauf hin, dass eine finanzielle Abhängigkeit zwischen der Gemeinde und der Zentralregierung besteht.
Laut dem Bürgermeister wurden die durchgeführten Interventionen an den Schulen der Stadt Lissabon unter Einsatz von europäischen Mitteln oder mit dem Geld der Lissaboner Steuerzahler umgesetzt. Diese Situation verdeutlicht die finanziellen Schwierigkeiten, mit denen die Gemeinde konfrontiert ist, um die Bedürfnisse der Bildungsinfrastruktur nach der Übertragung der Kompetenzen zu decken.




