Die Blepharoplastik ist eine Operation zur Korrektur von Hautüberschuss, Erschlaffung und Tränensäcken an den Augenlidern und ist derzeit der am häufigsten durchgeführte ästhetische Eingriff weltweit mit mehr als 2 Millionen Eingriffen pro Jahr, laut Erhebung der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Plastische Chirurgie (ISAPS).
In den letzten Jahren erlebt die Technik eine wichtige konzeptionelle Transformation. Anstatt sich nur auf die Entfernung von Gewebe zu beschränken, gewinnt die sogenannte strukturelle Blepharoplastik an Bedeutung – ein Ansatz, der den Gesamtkomplex der Strukturen im Augenbereich analysiert, bevor festgelegt wird, was entfernt, erhalten oder repositioniert werden soll.
Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Art und Weise, wie der Chirurg das Augenlid interpretiert. Die Augenärztin Bárbara Mendes, spezialisiert auf okuläre Plastik und tätig in Brasília (DF) und Unaí (MG), erklärt, dass die traditionelle Blepharoplastik als Hauptfokus die Entfernung von Hautüberschuss und Fettpolstern hat.
Laut der Spezialistin betrachtet die strukturelle Blepharoplastik das Augenlid als Teil eines dynamischen und miteinander verbundenen Systems und strebt einen vollständigeren Ansatz für den Blick an.




