Der Unterschied zwischen der gutartigen Prostatahyperplasie (BPH) und Prostatakrebs ist eine der häufigsten Fragen unter Männern über 50 Jahren. Obwohl beide Erkrankungen dieselbe Drüse betreffen, haben sie unterschiedliche Ursachen, Symptome und Untersuchungsmethoden. Das gutartige Wachstum der Prostata ist mit zunehmendem Alter häufig und kann laut einer Studie von Doktor Drauzio Varella bis zu 90 % der Männer im Laufe des Lebens betreffen.
Laut dem Albert-Einstein-Krankenhaus entspricht die gutartige Hyperplasie der nicht-krebsartigen Vergrößerung des Organs, die mit dem Altern und hormonellen Veränderungen verbunden ist, und stellt für sich allein keine bösartige Läsion dar. Für den Urologen Dr. Khaled Ahmed Taha Neto ist das Erkennen dieser Unterschiede unerlässlich, um die richtige Diagnose zu lenken und Fehlinterpretationen über die Prostatagesundheit zu vermeiden.
Laut dem Spezialisten zeigt die BPH Symptome, die in der Anfangsphase auftreten, klassifiziert als irritative Symptome, wie Dysurie (Schmerzen beim Wasserlassen), Pollakisurie (erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens), Nykturie (Notwendigkeit, nachts zu urinieren) und Harndrang.




