Der ehemalige Premierminister José Sócrates beschuldigte die Staatsanwaltschaft, während seines Prozesses Lügen zu erzählen und Telefonabhörmaßnahmen zu manipulieren. Die Anschuldigungen wurden beim Verlassen der Gerichtsverhandlung geäußert, in der die Verhandlungen des Verfahrens stattfanden.
Sócrates gab bekannt, drei Anwälte präsentiert zu haben, die ihn im Prozess vertreten sollten, und drückte Vertrauen in sein Verteidigungsteam aus. Der ehemalige Regierungsvertreter kritisierte zudem das Verhalten der für den Fall zuständigen Richterin.
Der ehemalige Premierminister warf der Richterin außerdem vor, nicht genügend Zeit für die Vorbereitung der Verteidigung eingeräumt zu haben, und war der Ansicht, dass diese Situation das Recht auf ein faires Verfahren beeinträchtige. Die Spannungen zwischen der Verteidigung und dem Gericht wurden in dieser Sitzung somit deutlich.




