Der Präsident der Câmara Municipal von Lissabon, Carlos Moedas, hat am Montag erneut bekräftigt, dass die Dezentralisierung der Bildung auf die Gemeinden „ein brutaler Fehler" in der Hauptstadt war. Moedas bekräftigte seine kritische Haltung gegenüber der Übertragung von Kompetenzen im Bereich der Bildung auf die lokalen Behörden.
Der Bürgermeister erklärte, es sei „absolut inakzeptabel", dass die Regierung Schulen an die Gemeinden überträgt, ohne die notwendigen Ressourcen für deren Verbesserung und Wiederaufbau bereitzustellen. Diese Beschwerde ergibt sich vor dem Hintergrund, dass Lissabon mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert ist, um die Wartung und Qualifizierung der delegierten schulischen Infrastrukturen sicherzustellen.
Die Position von Moedas spiegelt eine anhaltende Spannung zwischen der Gemeindeverwaltung und der Zentralregierung bezüglich des Dezentralisierungsprozesses wider, der zusätzlichen Druck auf die Haushalte der Gemeinden ausgeübt hat, insbesondere in städtischen Gebieten wie Lissabon, wo die Investitionsbedürfnisse in den Schulen erheblich sind.




