Das Juntos Pelo Povo betrachtete die vom Regionalrat angekündigte Förderung von 870.000 Euro zur Linderung der Auswirkungen steigender Treibstoffkosten auf die Fischerei, Aquakultur und Fischverarbeitung als positiv. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Fachleute dieser Sektoren angesichts des Anstiegs der Treibstoffpreise zu unterstützen.
Das JPP kritisierte jedoch die Art und Weise, wie die PSD/CDS-Madeira-Exekutive diese Maßnahme präsentierte. Nach Ansicht der Partei nutzt die Regionalregierung die Maßnahme für "politisches Eigenmarketing" und präsentiert sie als eigenen Erfolg, obwohl sie tatsächlich im Rahmen des Programms MAR 2030 liegt.
Die Förderung wird aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (FEAMPA) mit nationaler Kofinanzierung finanziert. Es handelt sich also nicht um eine exklusive Initiative der Regionalregierung, sondern um eine Maßnahme, die in einen europäischen und nationalen Finanzrahmen eingebettet ist.
Die Angelegenheit wurde in der Montagsausgabe der gedruckten DIÁRIO-Ausgabe berichtet.



