Die Region Norden hat zwischen 2021 und 2025 mehr als 187.000 Einwohner gewonnen und verzeichnete ein Bevölkerungswachstum von 5,2%, das höchste Wachstum der letzten Jahrzehnte. Die Daten stammen aus der neuen Ausgabe von Norte Estrutura, einer Veröffentlichung der CCDR NORTE zur demografischen Entwicklung der Region. Während dieser Zeit wuchsen alle acht Subregionen des Nordens, einschließlich Tâmega e Sousa, das von 404.148 auf 416.728 Einwohner stieg.
Die demografische Erholung beschränkte sich nicht auf die großen städtischen Zentren. Zwischen 2021 und 2025 verzeichneten 63 Gemeinden der Region ein Bevölkerungswachstum, im Gegensatz zu nur 31 Gemeinden zwischen 2011 und 2025. Die Hauptursache liegt in der Migration: Der Norden verzeichnete ein positives Wanderungssaldo von 235.200 Personen, ausreichend, um das negative natürliche Saldo auszugleichen, und in 83 der 86 Gemeinden der Region war das Wanderungssaldo positiv.
Die Studie hebt auch die Zunahme der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter hervor. Zwischen 2021 und 2025 verzeichneten alle Subregionen des Nordens ein Wachstum der Bevölkerung zwischen 25 und 64 Jahren. In den Gebieten Alto Minho, Cávado und Metropolregion Porto ging dieses Wachstum mit einem Anstieg der Bevölkerung zwischen 15 und 24 Jahren einher. Trotz der positiven Entwicklung bleibt die demografische Alterung in Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte eine Besorgnis, wo das natürliche Saldo negativ bleibt.
Die CCDR NORTE ist der Ansicht, dass die neuen Daten den Eintritt des Nordens in einen neuen demografischen Zyklus zeigen, der durch eine größere Attraktivität für die Bevölkerungsanziehung und eine breitere Verteilung des Wachstums im Gebiet gekennzeichnet ist.




