Der Präsident der UNITA, Adalberto Costa Júnior, beschuldigte heute das angoloische Regime, das seit 50 Jahren von der MPLA geführt wird, die laufende Aktualisierung des Wählerverzeichnisses zu nutzen, um der MPLA selbst bei den für 2027 geplanten Wahlen zu nützen. Diese Beschuldigung erfolgt in einem Kontext andauernder Kritik an der Art und Weise, wie der Wahlprozess im Land durchgeführt wird.
Adalberto Costa Júnior sprach vor der Presse in Luanda, nachdem er seine Identitätsprüfung zur Aktualisierung seiner Daten im Rahmen des Wählerverzeichnisses durchgeführt hatte. Dieser Gang zum Register wurde vom UNITA-Führer als Gelegenheit genutzt, seine Position zum Prozess öffentlich zu demonstrieren.
Der UNITA-Führer, die größte Oppositionspartei Angolas, bezeichnete die MPLA als „Partei des Regimes" und deutete an, dass diese die staatlichen Mechanismen zu ihrem eigenen Vorteil nutze. Die UNITA bleibt die wichtigste Oppositionskraft in einem politischen System, das nach Ansicht der Partei die Grundsätze eines Rechtsstaats nicht vollständig erfüllt.




