Der Bau eines Kreuzfahrtschiffs im Wert von 100 Millionen Euro weihte die dritte Trockendockanlage der WestSea-Werften in Viana do Castelo ein. Das Schiff SEFU wurde von der japanischen Gruppe Ryobi Holdings in Auftrag gegeben und soll 2027 ausgeliefert werden. Die Zeremonie zum Baubeginn fand 2020 statt, als die Werften noch zu den aufgelösten ENVC gehörten, unter dem Vorsitz des damaligen Ministers für Infrastruktur und Wohnungswesen, Pedro Nuno Santos.
Die neue Trockendockanlage Nummer 3 stellte eine Investition von rund 24 Millionen Euro dar und ist 220 Meter lang und 45 Meter breit, was den Werften ermöglicht, größere Schiffe aufzunehmen. Laut der Hafenverwaltung von Douro, Leixões und Viana do Castelo stellt diese Infrastruktur einen wichtigen Meilenstein dar, der die Kapazität zur Unterstützung der Schiffbauindustrie stärkt und bessere Bedingungen für Operationen größerer Dimension und Komplexität schafft.
Das Luxuskreuzfahrtschiff ist ungefähr 110 bis 120 Meter lang, 19 Meter breit und hat einen Tiefgang von etwa fünf Metern. Das Schiff, das hauptsächlich in Japan und Südostasien operieren wird, bietet Platz für etwa 100 bis 150 Passagiere. Der Auftrag ist Teil des strategischen Plans der Martifer-Gruppe und ermöglicht die nachhaltige Entwicklung des Geschäfts und die Stärkung des Exportprofils in Märkten mit differenziertem Mehrwert.




