Die portugiesische Regierung kündigte die Wiederaufnahme der Regeln der sogenannten „Windfall Tax" von 2022 an und wendet sie auf den Ölsektor an. Diese Abgabe zielt auf die Besteuerung der als übermäßig geltenden Gewinne von Unternehmen ab, die in der Raffination und Vermarktung von Rohöl tätig sind.
Der festgelegte Steuersatz beträgt 33% und gilt für Gewinne, die den Branchendurchschnitt um 20% überschreiten. Somit werden nur die als übermäßig geltenden Gewinne von 2026 dieser Abgabe unterliegen.
Der Gesetzgebungsvorschlag, genannt Temporäre Solidaritätsabgabe auf den Ölsektor, wurde bereits dem Parlament zur Diskussion und Genehmigung vorgelegt. Das erklärte Ziel ist sicherzustellen, dass Ölgesellschaften in fairer Weise zu den öffentlichen Finanzen beitragen, wenn sie überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen.
Diese Maßnahme fügt sich in einen breiteren Kontext von Fiskalpolitiken ein, die auf die Besteuerung außerordentlicher Gewinne von Sektoren mit überdurchschnittlichen Ergebnissen abzielen, eine Praxis, die in verschiedenen europäischen Ländern nach den jüngsten Energiekrisen eingeführt wurde.




