Die Umweltsanierung des ehemaligen Bergbaugebiets von Jales ist im Gange, mit einer Investition von rund zwei Millionen Euro durch die EDM – Empresa de Desenvolvimento Mineiro, mit Unterstützung von EU-Mitteln. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist der Bau der ETAM – Station zur Behandlung von Grubenwasser –, deren Fertigstellung bis Ende dieses Jahres geplant ist. Die neue Infrastruktur wird eine angemessene Behandlung des Sickerwassers aus dem ehemaligen Bergbaugebiet ermöglichen und zum Umweltschutz der Region beitragen.
Der Stand der Arbeiten wurde am 14. September bei einem Treffen zwischen dem EDM-Vertreter, Daniel Rebelo, und der Gemeindeverwaltung unter der Leitung der Bürgermeisterin von Vila Pouca de Aguiar, Ana Rita Dias, erörtert. Bei dem Treffen betonte Daniel Rebelo die Mission des Unternehmens, die auf die Umweltsanierung und Überwachung der ehemaligen Bergbaugebiete des Landes ausgerichtet ist.
Ana Rita Dias vertrat die Ansicht, dass jedes etwaige Bergbauprojekt in der Gemeinde die Gemeinde von Anfang an einbeziehen muss. Die Kommunalpolitikerin hielt es für grundlegend, dass die Kommunalbehörden die Vor- und Nachteile etwaiger Investitionen kennen und die Bevölkerung angemessen informiert wird, um sicherzustellen, dass die Projekte der Gemeinschaft zugutekommen.
Jales gilt als eines der größten Bergbaugebiete Portugals und war das erste, das einem Umweltsanierungsverfahren unterzogen wurde. In einem Gebiet von etwa zehn Hektar wird derzeit eine ständige Begleit- und Überwachungsarbeit durchgeführt, die regelmäßig in Zusammenarbeit mit der APA – Agência Portuguesa do Ambiente erfolgt. Nach dem Treffen besichtigten die Delegierten das Gelände, um die Umweltsanierungsarbeiten zu verfolgen, und beendeten den Besuch im Interpretationszentrum für Bergbau in Jales.




