Die öffentliche Ausschreibung für die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten der Hochschule für Biowissenschaften in Elvas, mit einer Investition von 5,7 Millionen Euro, blieb unbesetzt. Es handelt sich um die zweite internationale öffentliche Ausschreibung der Polytechnischen Universität Portalegre für dieses Bauvorhaben, wie der Rector der Institution, Luís Loures, mitteilte.
Laut dem Rector gab es bei der ersten Ausschreibung zwei "Nicht-Angebote", wobei ein Unternehmen angab, dass der Mindestkaufpreis über den 5,7 Millionen Euro lag. Zwischen der Genehmigung durch den Ministerrat und anderen gesetzlichen Änderungen vergingen neun Monate, was dazu führte, dass die von den Unternehmen genannten Werte nicht mehr ausreichen. Die Situation wird derzeit von der Rechtsabteilung der Universität analysiert.
Luís Loures erklärte, dass eine Mitteilung an alle Unternehmen gesendet wird, die in den letzten 10 Jahren Arbeiten an der Hochschule durchgeführt oder sich um Aufträge beworben haben, um zu fragen, ob sie Interesse an dem Bauvorhaben haben. Der Rector plädierte außerdem für eine Änderung des Vergabegesetzbuches und argumentierte, dass die Produktionsfaktoren teurer geworden seien und dass die genehmigten Beträge automatisch aktualisiert werden sollten, wenn Ausschreibungen sich über Monate hinziehen.
Die Universität beabsichtigt, das ehemalige Grundschulgebäude 2/3 Santa Luzia in Elvas, das von der Stadtgemeinde durch einen Leihvertrag für 50 Jahre überlassen wurde, zu sanieren und das Projekt der Hochschule für Biowissenschaften zu erweitern. Das aktuelle Gebäude wurde für 250 Studierende konzipiert, beherbergt jedoch bereits mehr als 600, weshalb das Projekt zwei Standorte vorsieht: einen für die Grundausbildung in der ehemaligen Schule und einen für die weiterführende Ausbildung an der Hochschule. Die Finanzierung von 5,7 Millionen Euro stammt aus EU-Mitteln (60%) und eigenen Einnahmen der Institution (40%).




