Der Bildungsminister vertrat die Ansicht, dass eine moderate Erhöhung der Schülerzahl pro Klasse in bestimmten Situationen eine angemessene Option sein könnte. Seiner Meinung nach könnte diese Maßnahme effizienter sein als die Einrichtung neuer Klassen oder die Einführung anderer Maßnahmen zur Schulreorganisation.
Der Minister machte diese Äußerungen gegenüber Journalisten, ohne nähere Details zu den spezifischen Kriterien zu liefern, die bestimmen, wann eine solche Erhöhung angemessen wäre, oder welche Grenzen als „moderat" für die Schülerzahl pro Klasse betrachtet werden.
Die Position des Ministers steht im Gegensatz zu Bedenken, die häufig von Pädagogen und Experten geäußert werden, die größere Klassen in der Regel mit Schwierigkeiten bei der Unterrichtsqualität und der individuellen Betreuung der Schüler in Verbindung bringen.


