US-Astrophysiker haben eine überraschende Hypothese aufgestellt, um das Fehlen eines Mondes bei der Venus zu erklären. Dieser Theorie zufolge könnte der Planet seinen eigenen Mond in einem als "kosmischer Kannibalismus" beschriebenen Phänomen "verschluckt" haben.
Das amerikanische Team vermutet, dass die Venus möglicherweise einen Mond eingefangen hat, der letztendlich mit dem Planeten kollidierte, oder dass der Mond aufgrund der gravitativen Wechselwirkung zwischen den beiden Himmelskörpern über Millionen von Jahren langsam zur Oberfläche der Venus hingezogen wurde.
Das Rätsel, das diese Theorie zu lösen versucht, hängt damit zusammen, dass die Venus keinen Mond besitzt, obwohl sie ein Planet ist, der der Erde in Bezug auf Größe und Zusammensetzung sehr ähnlich ist. Dieses Fehlen hat Wissenschaftler seit Jahrzehnten fasziniert.
Die Hypothese des "kosmischen Kannibalismus" taucht also als wahrscheinliche Erklärung für dieses Phänomen auf und legt nahe, dass die Venus in der Vergangenheit möglicherweise einen Mond hatte, der letztendlich vom Planeten selbst absorbiert wurde.




