Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat sich mit Mitgliedern seiner Regierung zusammengeschlossen, um Opposition gegen den Dokumentarfilm „NAZA" zu bekunden, der einen Preis auf dem Festival von Venedig gewonnen hat. Mehrere israelische Minister kritisierten das Werk öffentlich, das die militärischen Angriffe Israels im Gazastreifen behandelt.
Der Dokumentarfilm „NAZA" analysiert die israelischen Militäroperationen in Gaza und präsentiert eine kontroverse These: dass Massentötungen von Zivilisten tatsächlich in den israelischen Militärentscheidungen berücksichtigt werden. Das Werk wurde in Venedig ausgezeichnet, was die Kontroverse um seinen Inhalt verstärkte.
Die Reaktion der israelischen Regierung erfolgt zu einem Zeitpunkt zunehmender internationaler Überprüfung der Militäroperationen in Gaza. Netanyahu und seine Minister haben die im Dokumentarfilm präsentierte Narrative als schädlich für das Bild Israels betrachtet.
Der Dokumentarfilm hat sowohl in Israel als auch international Debatten ausgelöst, wobei die israelischen Behörden versuchten, sich von den im Werk erhobenen Behauptungen über die Art und Weise, wie Zivilistenv Tötungen in die Militärentscheidungen einfließen, zu distanzieren.




