Die Regierung von Luiz Inácio Lula da Silva hat eine Wartungsbaggerung im Tapajós-Fluss vetoiert, was die Schifffahrt auf der Wasserstraße gefährden könnte. Die Entscheidung fällt in einen Kontext, in dem für dieses Jahr ein starker El Niño erwartet wird, was die Situation der Wasserstraßen in der Nordregion des Landes verschlechtern kann.
Die Unterbrechung der Schiffbarkeit im Tapajós-Fluss kann einen Schaden von bis zu 850 Millionen R$ beim Export von Soja und Mais verursachen. Die Wasserstraße ist eine wichtige Route für den Transport von in der Region produziertem Getreide, und die Unmöglichkeit einer Wartungsbaggerung beeinträchtigt den minimalen Tiefgang, der für die Passage von Schiffen erforderlich ist.
Neben der wirtschaftlichen Auswirkung auf die Landwirtschaft gefährdet die Maßnahme auch die Mobilität der lokalen Bevölkerung, die auf den Fluss für Transport und Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen angewiesen ist. Der Artikel ist exklusiv für Abonnenten, ohne vollständigen Zugang.




