Der amtierende Gouverneur von Rio de Janeiro, der Journalist Ricardo Couto, unterzeichnete ein Dekret, das 1.050 unbesetzte Kommissarsstellen in der Struktur der staatlichen Exekutivgewalt abschafft. Die Maßnahme wurde im Amtsblatt veröffentlicht und stellt den ersten Schritt einer von der Staatskanzlei durchgeführten Arbeit zur Überprüfung der Kommissarsstellenstruktur und zur Rationalisierung ihrer Verteilung dar.
Die abgeschafften Stellen waren als „Puxadinhos" bekannt, eine Reihe von Positionen mit geringem finanziellen Wert, die während früherer Regierungen entstanden, als größere Strukturen in Stellen mit niedrigerem Wert aufgeteilt wurden. Es gab Funktionen mit Zulagen von nur 20 R$, bei denen der Stellenwert als rein symbolisch betrachtet wurde.




