Senator und Präsidentschaftskandidat Flavio Bolsonaro (PL-RJ) hat an diesem Dienstag eine dreitägige Tour durch den Nordosten begonnen, eine Region, in der er seinen größten Wahlnachteil hat. Die Reise führte durch die Bundesstaaten Ceará, Pernambuco und Bahia, wo lokale Vereinbarungen mit dem PL mit Widerständen gegen eine direkte Verbindung zum Präsidentschaftskandidaten koexistieren.
Laut einer am Montag veröffentlichten Quaest-Umfrage hat Lula 52% der Wahlabsichten im Nordosten in der ersten Runde, gegenüber nur 20% von Flavião. In der Simulation einer zweiten Runde ist der Unterschied noch ausgeprägter: Der Präsident erreicht 60%, während der Kandidat der PL bei 28% liegt. Die Fehlermarge für die regionale Erhebung beträgt vier Prozentpunkte.
Das regionale Szenario steht im Gegensatz zur nationalen Entwicklung von Flavião, der von 29% auf 31% der Wahlabsichten in der ersten Runde gestiegen ist, während Lula bei 36% blieb. In der Simulation einer nationalen zweiten Runde erschien der Kandidat der PL numerisch vor den Zahlen des Nordostens.
Trotz des Anstiegs in den nationalen Umfragen steht Bolsonaro vor der Schwierigkeit, staatliche Bündnisse in effektive Wahlkampfplattformen für seine Kandidatur für den Palácio do Planalto umzuwandeln, was die Auswirkungen der regionalen Tour auf seine Wahlleistung begrenzen dürfte.




